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Zertifikat Psychiatrische Begleitung SRK: Pflegehelferin Fabiola Rutsch berichtet  

"Ich habe viel fürs Leben gelernt."   

Fabiola Rutsch (51), Pflegehelferin aus Wolfwil (SO), erwarb letztes Jahr das Zertifikat Psychiatrische Begleitung SRK. Im Gespräch wird klar, wie sehr ihr die Betreuung älterer Menschen am Herzen liegt und warum ihr regelmässige Weiterbildung wichtig ist.

 

Zur Person: Alles begann mit ihrem Therapiehund. Mit ihm besuchte Fabiola Rutsch, eine grosse Tierliebhaberin, vor über 10 Jahren Menschen in Altersheimen und arbeitete so zum ersten Mal mit älteren Menschen zusammen. Diese Aufgabe war für die Mutter zweier erwachsener Söhne derart erfüllend, dass sie den Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK absolvierte und ihre neue Leidenschaft zum Beruf machte.

Frau Rutsch, was motivierte Sie, die Zertifikatsweiterbildung Psychiatrische Begleitung SRK zu machen?
Nach dem Lehrgang zur Pflegehelferin hats mich richtig gepackt. Ich finde die Weiterbildungen SRK einfach megaspannend. Sie brachten mich beruflich und persönlich weiter. Deshalb absolvierte ich im letzten Jahr gleich drei Zertifikatsweiterbildungen SRK. Die Kurse Psychiatrische Begleitung SRK wollte ich auf keinen Fall verpassen.

Was war in diesen Kursen für Sie besonders wertvoll?
Ich verstehe die Menschen jetzt besser. Weil ich genauer hinschaue und schwierige Situationen und psychiatrische Krankheitsbilder kompetenter einschätzen kann. Es motiviert mich, wenn mich die pflegenden Fachpersonen regelmässig um meine Meinung fragen und meine Vorschläge ernst nehmen. 

Haben Sie dazu ein Beispiel?  
Mein Input wird geschätzt, wenn wir im Team zum Beispiel Strategien zur psychiatrischen Betreuung einer Patientin besprechen. Wir haben bei uns eine Frau, die bereits mehrere Suizidversuche hinter sich hat. Dank meiner Weiterbildung kann ich kompetent mitdiskutieren und mein Wissen konkret einbringen.  

Können Sie die Weiterbildung Zertifikat Psychiatrische Begleitung SRK weiterempfehlen?
Ja, unbedingt. Es ist eine spannende Weiterbildung für alle Pflegehelfer/-innen, die beruflich und persönlich weiterkommen wollen. Die Kurse bringen einem viel für die tägliche Arbeit, und man lernt sich selbst besser kennen. Es ist eigentlich eine Lebensschule. Das war für mich besonders wertvoll, weil ich gesundheitlich schwere Zeiten hinter mir habe.

Wie sehen Ihre weiteren beruflichen Pläne aus?
Meine Passion ist die Arbeit mit älteren Menschen. Schon als Kind faszinierten mich die Erzählungen aus ihrem Leben, die Geschichten von früher. Ich möchte in der Pflege und Betreuung dieser Menschen weiterkommen und am Arbeitsplatz mehr Verantwortung übernehmen. Deshalb ist mein nächstes Ziel der Abschluss Fachfrau Betreuung (FaBe).

Zertifikat Psychiatrische Begleitung SRK

Newsletter Juni 2020: Übersicht