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Interview mit Pflegedienstleiterin Edeltraud Hoffmann

Pflegedienstleiterin empfiehlt Zertifikat Langzeitpflege SRK

Wo arbeiten eigentlich Pflegehelfer/-innen SRK nach ihrem Abschluss? Wofür werden sie geschätzt, und was bringt ihnen das Zertifikat Langzeitpflege SRK für den weiteren Berufsweg? Wir haben nachgefragt bei Edeltraud Hoffmann, Leiterin Pflege und Betreuung im Alters- und Pflegeheim Hasle-Rüegsau.

Edeltraud Hoffmann, Leiterin Pflege und Betreuung im Alters- und Pflegeheim Hasle-Rüegsau: «Die SRK-Weiterbildung wirkt sich direkt auf die praktische Arbeit aus.»

Frau Hoffmann, was schätzen Sie an den Pflegehelfer/-innen SRK?
Pflegehelferinnen SRK sind eine sehr wichtige Berufsgruppe innerhalb der Pflegeteams. Sie bilden die Grundlage für eine ganzheitliche Pflege: mit ihrem Basiswissen in der Grundpflege, ihren Kenntnissen zur Prophylaxe und einer exakten Beobachtungsgabe.

Wo setzen Sie Pflegehelfer/-innen am liebsten ein?
Wir setzen sie in der Grundpflege, in der Betreuung der Bewohner und für hauswirtschaftliche Tätigkeiten ein. Je nach Eignung und Neigung bilden wir Pflegehelferinnen entsprechend weiter. Sie können sich beispielsweise in Kinaesthetics spezialisieren oder sich zur Pflegedokumentation vertieftes Wissen aneignen.

Würden Sie empfehlen, dass Pflegehelfer/-innen die Weiterbildung für das Zertifikat «Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK Langzeitpflege» besuchen?
Ja. Das Zertifikat Langzeitpflege SRK ist für Pflegehelferinnen eine gute Möglichkeit, ihr Wissen zu vertiefen – insbesondere für jene, die sich nicht zur FaGe weiterbilden wollen.

Was bringt das Zertifikat Langzeitpflege SRK konkret?
Besonders die Themen Basale Stimulation, Validation und gerontopsychiatrische Erkrankungen können die Pflegehelferinnen direkt in der Praxis anwenden. Eine Mitarbeiterin mit dem Zertifikat bringt das neue Wissen ein und interessiert sich stärker für die Pflegeplanung und die Umsetzung einer individuellen und ganzheitlichen Pflege. Sie ist motiviert, fragt nach und trägt so zur Verbesserung des Wohlbefindens der Bewohner bei.

Und welche Vorzüge bringt Ihnen als Arbeitgeberin diese Weiterbildung?
Der Lehrgang ist modulartig aufgebaut, die Teilnahme an den Kursen lässt sich gut in die Arbeitsplanung integrieren. Ausserdem werden bereits vorhandene Kenntnisse – zum Beispiel in Kinaesthetics – angerechnet. Diese Faktoren sind wichtig, um Mitarbeitern diese Weiterbildung zu ermöglichen, ohne zeitlich unter Druck zu geraten.

Was schätzen Sie am SRK Kanton Bern als Bildungspartner?
Das Angebot ist breit gefächert: von Demenz über psychiatrische Erkrankungen bis zu Langzeitpflege. Aktuelle Themen werden aufgenommen, und der Kontakt ist bei Bedarf persönlich und unbürokratisch.

Zertifikat Pflegehelfer/-in SRK Langzeitpflege: mehr erfahren

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