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SRK

Tag der betreuenden Angehörigen

Wichtiges Engagement im Rampenlicht

In der Schweiz betreuen rund 680'000 Personen ihre pflegebedürftigen Angehörigen zu Hause. Der interkantonale Tag der betreuenden Angehörigen rückt dieses wichtige ehrenamtliche Engagement ins Blickfeld. Er würdigt die grosse Leistung sowie den sozialen Beitrag der betreuenden Angehörigen.

Mal reden – Wir hören zu
Telefonwoche zum Tag der betreuenden Angehörigen

In der Woche vom 25. bis 30. Oktober 2021 sind betreuende Angehörige eingeladen, die Gratishotline 0800 80 40 80 zu nutzen.

Hier können sie von ihrer Situation als betreuende Angehörige berichten, erzählen, was schwierig ist, was Freude macht oder was sie sich wünschen würden. Die Angehörigen können jeden Tag mit Fachorganisationen reden, Fragen stellen oder sich beraten lassen.

Fachberatung vom Roten Kreuz
Am Freitag, 29. Oktober stehen von 16 bis 18 Uhr zwei Fachmitarbeiterinnen des SRK Kanton Bern für telefonische Fachberatungen zur Verfügung – ebenfalls unter der Gratisnummer 0800 80 40 80.

Wir sind für betreuende Angehörige da

Das SRK Kanton Bern berät und unterstützt Angehörige von älteren, kranken und sterbenden Menschen im ganzen Kanton – vor Ort.

Eine Verschnaufpause für betreuende Angehörige
→ Entlastung Angehörige
Freiwillige betreuen stundenweise ältere, kranke und sterbende Menschen – damit Angehörige neue Kraft tanken können.
Alleinlebenden Gesellschaft leisten
→ Besuchs- und Begleitdienst
Das SRK vermittelt geschulte Freiwillige, die regelmässig allein lebende Menschen zu Hause besuchen und ihnen Gesellschaft leisten – zum Beispiel für einen Spaziergang oder um etwas vorzulesen.

 

Betreuende Angehörige: Zahlen und Fakten

In der Schweiz betreuen rund 680’000 Personen mit unterschiedlichem Hintergrund ihre Angehörigen und spielen so eine zentrale Rolle in der Gesellschaft und zur Unterstützung des Gesundheitswesens. Die meisten betreuenden Angehörigen sind 50 bis 65 Jahre alt und kümmern sich um ihre Eltern oder Schwiegereltern. Sie sind erwerbstätig. Angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung können diese Unterstützungsaufgaben zu einer Überlastung führen, die mit passenden Angeboten aufgefangen werden muss. Rund 40 Prozent der betreuenden Angehörigen leiden schon heute unter psychischen Problemen.