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Resettlement: Aufnahme von Flüchtlingen in der Schweiz

Das SRK Kanton Bern ist für die Aufnahme und Integration von sogenannten Resettlement-Flüchtlingen im Kanton Bern zuständig. Resettlement-Flüchtlinge sind Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen und aus einem Drittstaat in die Schweiz umgesiedelt worden sind.

Resettlement-Flüchtlinge

Resettlement-Flüchtlinge werden im Rahmen des Resettlement-Programms des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) unter mehreren Bewerbern ausgewählt und gelangen ohne langen Fluchtweg in die Schweiz. Dabei handelt es sich um besonders verletzliche Flüchtlinge, zum Beispiel Folteropfer, Betagte, Behinderte, gefährdete Frauen und Mädchen, Kinder, Jugendliche oder Personen, die dringend medizinische Betreuung benötigen.

SRK im Kanton Bern zuständig

Resettlement-Flüchtlinge erhalten in der Schweiz direkt Asyl und eine Aufenthaltsbewilligung. Sie werden gemäss einem Verteilschlüssel auf die Kantone verteilt. 278 Personen (13 Prozent von 2000 Personen) werden 2017 und 2018 dem Kanton Bern zugeteilt. Der Kanton hat das SRK mit der Aufnahme und der Integration dieser Gruppe von Flüchtlingen beauftragt.

Auftrag

Das SRK Kanton Bern hat den Auftrag, die geflüchteten Menschen auf ein neues und eigenständiges Leben in der Schweiz vorzubereiten.

  • Unterbringung und Betreuung
  • Gesundheitliche Versorgung sicherstellen
  • Rasche und nachhaltige Integration (sprachlich, beruflich und sozial)
  • Informationsvermittlung
  • Individuelle Alltagsbegleitung
  • Vernetzung mit Freiwilligen

Massnahmen

In den ersten sechs Monaten betreut das SRK Kanton Bern die Resettlement-Flüchtlinge in zwei Übergangszentren SRK. Danach beziehen die Flüchtlinge eine Privatwohnung und werden vom Sozialdienst für Flüchtlinge SRK während 18 Monaten gemäss den Vorgaben des Kantons und Bundes individuell gefördert.

Die Integrationsförderung der Resettlement-Flüchtlinge erfolgt in zwei Phasen.