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Übergangszentren SRK

Das SRK Kanton Bern betreibt im Auftrag des Kantons zwei Übergangszentren für Resettlement-Flüchtlinge aus Syrien ‒ eines in Bern, in der Länggasse, mit 50 Plätzen und eines in Worb mit 65 Plätzen. Während sechs Monaten werden die Familien und Einzelpersonen vom SRK in den Übergangszentren betreut, bevor sie eine eigene Wohnung beziehen.

Ziel

In den ersten sechs Monaten sollen die Flüchtlinge die wichtigsten Grundlagen erwerben, um sich in der Schweiz sprachlich, beruflich und sozial integrieren zu können. Sie werden darauf vorbereitet, ihren Alltag selbstständig bewältigen zu können.

Auftraggeber

Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern hat das SRK Kanton Bern mit der Aufnahme und Integration der Resettlement-Flüchtlinge beauftragt. Im Kanton Bern ist das SRK als einzige Organisation für die Betreuung dieser Gruppe von Flüchtlingen zuständig.

«Ich möchte die Sprache lernen und auf meinem Beruf als Automechaniker arbeiten. Unseren Kindern wünsche ich, dass sie in der Schweiz eine Zukunft haben.»
Ahmed Masti, Bewohner Übergangszentrum SRK Länggasse

Massnahmen

  • Situationsanalyse und individueller Integrationsplan
  • Individuelle Beratung und Begleitung
  • Materielle Unterstützung
  • Informationsveranstaltungen zum Zusammenleben in der Schweiz (Wohnen, Sozialhilfesystem, Umgang mit Geld, Kinder und Erziehung, Gesundheits- und Bildungssystem, berufliche Integration, Administration, Geschlechterrollen, kulturelle Kompetenzen)
  • Vernetzung mit Freiwilligen
  • Intensive Sprachförderung: sechs Lektionen Deutschkurs pro Woche plus selbstständiges Lernen mit elektronischen Medien
  • Einschulung der Kinder und der Jugendlichen, Frühförderung

Alltag der Flüchtlinge

In den Übergangszentren steht jeder Familie ein möbliertes Zimmer zur Verfügung. Küchen, Bäder und Aufenthaltsräume teilen sich die Bewohner/-innen. Die schulpflichtigen Kinder und die Jugendlichen gehen zur Schule, die Erwachsenen verbringen ihren Alltag mit Kochen, Reinigen, Organisieren, Unterhaltsarbeiten, Arztbesuchen, dem Besuch von Informationsveranstaltungen und eines Deutschkurses sowie mit selbstständigem Lernen. Darüber hinaus bietet das SRK in den Übergangszentren besondere Beschäftigungsmöglichkeiten an, zum Beispiel eine Gartengruppe, ein Nähatelier oder eine Baugruppe für interne Renovations- und Malerarbeiten.

SRK-Team im Übergangszentrum

Die Flüchtlinge werden rund um die Uhr von spezialisierten SRK-Mitarbeitenden betreut. Diese verfügen über eine Ausbildung und Erfahrung in den Bereichen Migration, Integration oder Sozialpädagogik. Die meisten Betreuer/-innen haben selbst einen Migrationshintergrund. Das SRK-Team stellt die Betreuung der Bewohner/-innen sicher, unterstützt die Flüchtlinge bei der Organisation ihrer Termine, sorgt für eine funktionierende Infrastruktur und bereitet die Bewohner/-innen auf ein Leben in den eigenen vier Wänden vor.

Freiwillige

Freiwillige Mitarbeitende unterstützen das SRK-Team in den Übergangszentren bei der Alltagsgestaltung und der Integration der Flüchtlinge. Wir suchen Freiwillige, die

  • die Bewohner/-innen beim Deutschlernen unterstützen,
  • ein Sportprogramm anbieten,
  • Gruppenausflüge durchführen,
  • mit ihrem Fachwissen (Lehrerinnen, Heilpädagogen oder Ähnliche) und in Zusammenarbeit mit dem Betreuungsteam die Flüchtlinge unterstützen.

Weitere Informationen und Kontakt

Medienberichte Übergangszentren

Länggasse

Worb

Kontakt

Übergangszentrum SRK Länggasse
Kanonenweg 12/14
3012 Bern
Telefon 031 919 08 80
uez-laenggasse(at)srk-bern.ch

Übergangszentrum SRK Worb
Biglenstrasse 505
3077 Enggistein
Telefon 031 919 08 75
uez-worb(at)srk-bern.ch