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SRK

Übergangszentren SRK

Resettlement: Aufnahme von Flüchtlingen in der Schweiz

Im Rahmen des Resettlement-Programms des Flüchtlingshochkommisariats der Vereinten Nationen (UNHCR) hat der Bundesrat 2015 beschlossen, Opfern des Syrienkonfliktes die dauerhafte Aufnahme in der Schweiz zu ermöglichen. Sie werden dank dem Resettlement-Programm bereits vor ihrer Einreise in die Schweiz als Flüchtlinge anerkannt. Resettlement bezeichnet die dauerhafte Neuansiedlung besonders verletzlicher Flüchtlinge in einem Drittstaat, der ihnen vollen Flüchtlingsschutz gewährt. Dadurch erhalten sie die Möglichkeit, sich im Land zu integrieren.

SRK im Kanton Bern zuständig

Im Kanton Bern ist das SRK für die Aufnahme und Integration dieser Gruppe von Flüchtlingen zuständig. Auftrag des SRK Kanton Bern ist es, die geflüchteten Menschen auf ihrem Weg in ein neues und eigenständiges Leben in der Schweiz vorzubereiten und die gesundheitliche Versorgung sicherzustellen.

Konzept für die Integration von Resettlement-Flüchtlingen

Gemeinsam mit der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern hat das SRK ein Konzept zur Aufnahme und Integration der Resettlement-Flüchtlinge erarbeitet. Das Konzept sieht vor, dass die geflüchteten Menschen nach ihrer Ankunft in der Schweiz während rund sechs Monaten in einem Übergangszentrum wohnen. Dort beginnt unmittelbar nach ihrer Ankunft im Zentrum die sprachliche und soziale Integrationsförderung. Nach Ablauf der ersten sechsmonatigen Integrationsphase erfolgt der Umzug in eine Privatwohnung und die Verantwortung für die Fallführung wird intern dem Flüchtlingssozialdienst SRK übergeben.

Übergangszentren SRK Länggasse und Worb

Für die professionelle Betreuung der Resettlement Flüchtlinge stehen zwei SRK Übergangszentren zur Verfügung, eines in Bern, in der Länggasse, mit 50 Plätzen und eines in Worb, in der ehemaligen Filzfabrik, mit 65 Plätzen. Gemeinsam bieten sie Platz für rund 230 Personen pro Jahr.