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Der Weltrotkreuztag gehört den Helden der Krise

In der Bewältigung der Corona-Krise spielen Freiwillige eine tragende Rolle. Gerade in Krisen, aber auch im normalen Alltag, ist ihr Beitrag an die Gesellschaft unentbehrlich. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) widmet den Weltrotkreuztag am 8. Mai darum dieses Jahr speziell den Heldinnen und Helden der Krise und des Alltags.

Sie übernehmen Besorgungen für Menschen aus der Risikogruppe, kümmern sich um jene, die einsam sind, unterstützen überforderte Eltern oder das Gesundheitssystem und vieles mehr. Kurz: Freiwillige sind zur Stelle, wo sie gebraucht werden. Unkompliziert und ohne Gegenleistung. Mit der Corona-Pandemie breitete sich in der Schweiz auch eine enorme Welle der Solidarität aus. Seit Beginn der Krise haben beim SRK Kanton Bern über 1000 neue Freiwillige ihren Dienst für die verletzlichsten Mitglieder der Gesellschaft angeboten.

Corona-Angebot nur möglich dank spontanen Freiwilligen

In der aktuellen Corona-Situation passt das SRK seine Dienstleistungen laufend den Bedürfnissen an und ist für deren Umsetzung auf die Unterstützung durch spontane Freiwillige angewiesen. Oberstes Gebot ist dabei, stets die Sicherheit aller zu gewährleisten und die Vorgaben der Behörden einzuhalten.

«Die Aktualität hat uns in aller Härte vor Augen geführt, wie schnell Stärke und Unabhängigkeit verloren gehen und mitmenschliche Hilfe nötig werden kann. Ich wünsche mir, dass dieses Füreinander und Miteinander auch morgen und übermorgen aus Überzeugung und gemachter Erfahrung anhält», sagt SRK-Präsident Thomas Heiniger. Denn auch in normalen Zeiten ist das Funktionieren der Gesellschaft ohne freiwilliges Engagement nicht denkbar. Viele Dienstleistungen des SRK können nur dank unentgeltlichem Engagement realisiert werden. Die insgesamt 53'000 Freiwilligen der SRK-Mitgliedorganisationen, die sich konstant in den Dienst der Gesellschaft stellen, sind eine zentrale Ressource des SRK. Dies ganz im Sinne des Rotkreuz-Grundsatzes der Freiwilligkeit, der auf Henri Dunant zurückgeht.

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