Lead
Wenn pflegende Angehörige an ihre Grenzen kommen, organisiert Silvia Hirsig beim SRK Kanton Bern Unterstützung. Sie koordiniert Einsätze, vermittelt Freiwillige und sorgt dafür, dass Familien Entlastung erhalten.
Silvia arbeitet 60 Prozent. «Das niedrigere Pensum ist für mich ein grosses Privileg», sagt sie. «Ich kann dadurch meine Zeit bewusst gestalten – im Beruf genauso wie privat.» Diese Flexibilität kommt nicht nur ihr allein zugute. Gleich mehrere Generationen profitieren davon.
Einen Tag pro Woche verbringt Silvia mit ihrer Mutter. Die 83-Jährige lebt allein, ohne Familie in der Nähe. «Ich unterstütze sie im Haushalt und leiste ihr Gesellschaft», erzählt Silvia. Einen weiteren Tag betreut sie ihre neun Monate alte Enkelin. «Die Kleine bereitet mir grosse Freude – und meine Tochter kann arbeiten gehen.»
Fallen wichtige private Termine auf einen regulären Arbeitstag, passt Silvia ihre Präsenzzeiten an und holt die Arbeitszeit später nach. Möglich wird das, weil im Team offen geplant wird. Kolleginnen und Kollegen vertreten einander und übernehmen Aufgaben, wenn es nötig ist. Für Silvia ist klar: «Flexibilität ist ein Geben und ein Nehmen.»
Im Alltag zeigt sich, was dadurch möglich wird: Silvia begleitet ihre Mutter zu Terminen, betreut regelmässig die Enkelin und schafft ihrer Tochter Freiraum für den Beruf. Für sie stehen Arbeit und Familie nicht in Konkurrenz – sie gehören zusammen.
Titel Botschaft familienfreundlicher Arbeitgeber
Einleitung, für Mamas und Papas ist es attraktiv beim SRK Kanton Bern zu arbeiten.
Für und mit Menschen.
Der Roten Kreuz Bern bietet nicht nur flexible Arbeitszeitmodelle, die Eltern ermöglichen, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen – sondern auch 50 kostenlosen Betreuungsstunden pro Jahr, damit unsere Mitarbeitenden auch Zeit für sich selbst haben.